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Predigt "Vergebung" - 17.7.2016

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Präsentation

Liebe Gemeinde, liebe Gäste und Freunde!
Ich freue mich, dass ich heute predigen darf.
Diese Predigt ist aus einem sehr intensiven Vergebungsprozess entstanden, den ich Anfang des Jahres erleben durfte.
Am Ende dieses Weges hat mich der 1. Johannesbrief, Kapitel 2, Vers 12 nicht mehr losgelassen – wir haben diesen Vers in der Lesung gehört und ihr seht ihn auch hier am Beamer.
„Ihr Kinder, das gebe ich euch schriftlich: Eure Schuld ist vergeben, durch die Macht Seines Namens.“

„eure Schuld ist vergeben“ - welch eine Zusage!
Als Mensch ist mir bewusst, dass ich immer wieder Schuld auf mich lade, indem ich andere Menschen verletze und mich von Gott entferne – aber in diesem Vers werde ich als Kind Gottes direkt angesprochen und mir wird sogar schriftlich bestätigt, dass meine Schuld vergeben ist.
Mit Brief und Siegel erhalten wir als Kinder Gottes die Bestätigung, dass wir schuldenfrei sind – durch die Macht unseres Herrn Jesus Christus.
Diese Zusage dürfen wir annehmen und wir dürfen sie auch unseren Mitmenschen zusprechen.

Dieses „einander zusprechen“, dass unsere Schuld vergeben ist, fällt mir bei den meisten Menschen leicht und ich kann das mit großer Freude tun.
Aber es gibt in meinem Leben – und wahrscheinlich auch bei einigen von euch – Menschen, denen ich das nicht so einfach zusprechen kann, weil sie mich verletzt haben, weil sie an mir schuldig geworden sind.
Wie können wir dahin kommen, dass wir auch diesen Menschen die Vergebung zusprechen können?
Das möchte ich anhand der Verse 8 bis 12 genauer betrachten und ich lade euch ein, diesen Weg zur Vergebung in Gedanken mitzugehen.

(Folie 2)
Denn die Dunkelheit vergeht und das Licht der göttlichen Wahrheit leuchtet schon.
Wer behauptet 'Ich lebe im Licht!', aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, lebt noch in der Dunkelheit. Wer seinen Bruder oder seine Schwester liebt, bleibt im Licht.
In ihm gibt es nichts, was ihn vom Glauben abbringen kann.
Aber wer seinen Bruder oder seine Schwester hasst, lebt in der Dunkelheit.
Ja, er tappt regelrecht im Dunkel und weiß nicht, wohin er geht.
Denn die Dunkelheit hat seine Augen blind gemacht.“ (1. Joh 2,8-11)

„das Licht der göttlichen Wahrheit leuchtet schon“
Dieses Licht steht für Jesus Christus, in dem die Liebe Gottes zu uns offenbart wurde. Durch Ihn erkennen wir das Wesen des Vaters. Wir erkennen auch – wenn wir uns darauf einlassen – unser eigenes Wesen. Und wir dürfen unsere Brüder und Schwestern mit den Augen des Vaters sehen.
Mit dieser Behauptung „Ich lebe im Licht!“ sage ich also meiner Umgebung „Ich glaube an Jesus Christus als meinen Herrn und Seine Wahrheit erleuchtet mein Leben!“
Das höchste Gebot, das Jesus uns gegeben hat, lautet: „Liebe den Herrn, deinen Gott aus ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst!“
Wenn ich meinen Nächsten aber nicht liebe, sondern hasse und trotzdem behaupte, ich würde in der Wahrheit Jesu Christi leben, dann belüge ich meinen Nächsten, mich selbst und Gott.

Nur: wenn ein Mensch mich verletzt hat, dann fühle ich mich mit meinem Hass doch im Recht!
Denn – mein Nächster ist an mir schuldig geworden! Ich bin wütend und das, was er / sie getan hat, war nicht richtig! So wird jeder verstehen, dass ich diesen Menschen nicht lieben kann.
Und wenn das noch dazu jemand ist, der mir nahe steht, dem ich bis dahin vertraut habe und genau dieser Mensch hat mich nun verletzt…

Vielleicht war jemand von euch schon einmal in so einer Situation:
Ihr habt herausgefunden, dass jemand aus eurer Familie hinter eurem Rücken schlecht über euch geredet hat. Oder ihr seid von einem geliebten Menschen leichtfertig im Stich gelassen worden. Ein Freund hat euch ungerecht behandelt, angegriffen oder bestohlen…
Das sind Wunden, die ganz tief reichen und große Enttäuschung und Wut und hervorrufen – was absolut verständlich und menschlich ist.

Aber der Johannesbrief ist hier ganz deutlich:
„Wer seinen Bruder oder seine Schwester hasst, lebt in der Dunkelheit.“
Hass ist ein starkes Wort – da könnte ich persönlich mit Überzeugung darauf sagen: „Ich hasse diesen Menschen ja nicht, aber er hat mich verletzt und enttäuscht.“

Wenn ich dann jedoch genauer darüber nachdenke, muss ich mich fragen:
Werfe ich diesem Menschen innerlich bei jeder Begegnung vor, was er mir angetan hat? Sehe ich mich ihm gegenüber im Recht, habe ich das Gefühl, er würde mir etwas schulden?
Der hat mich im Stich gelassen, hat mich verraten, schlecht über mich geredet, der war so unfair, hat mich bestohlen – ich möchte diesen Menschen eigentlich nicht mehr in meinem Leben haben, ich will ihn nicht mehr sehen!
Und - ich kann diesem Menschen definitiv nicht die Vergebung aus Vers 12 zusprechen, weil ich ihm persönlich seine Schuld nachtrage.
Ich verweigere ihm das Geschenk der Vergebung, das Gott selbst uns gegeben hat.
Alle diese Gefühle muss ich – wenn ich ganz ehrlich bin – durchaus als „Hass“ bezeichnen.

Vielleicht bin ich anderen Menschen gegenüber voll Liebe und habe eine gute Beziehung zu Gott. Aber wenn ich mich diesem einen Menschen zuwende, dann ist da ein blinder Fleck, der auch verhindert, dass ich selbst mich ganz auf Gottes Liebe einlasse.
So will uns der Johannesbrief nicht drohen: „Wenn du nicht vergibst, dann bist du in der Dunkelheit!“, sondern er will uns begreiflich machen, was wir aufs Spiel setzen, wenn wir dem Hass Raum geben.
Dann treten wir nämlich immer wieder in die kalte Dunkelheit, in der wir ohne Gottes Licht blind herumtappen.

Dem gegenüber steht aber eine ganz starke Zusage: „Wer seinen Bruder oder seine Schwester liebt, der bleibt im Licht.“
„der bleibt im Licht“ - das bedeutet, wir sind von Anfang an dazu bestimmt, im Licht zu sein.
Das ist unser Ausgangspunkt.
Wir müssen uns das nicht verdienen, sondern Gott hat uns diesen „Startbonus“ durch Seinen Sohn bereits geschenkt.
Und in dem, der seinen Nächsten liebt, „gibt es nichts, was ihn vom Glauben abbringen kann.“
Bleiben wir also in der Liebe zu Gott und unserem Nächsten, dann gibt es in uns nichts, was der Dunkelheit einen Angriffspunkt bieten könnte.
In dieser Liebe steckt eine sehr große Kraft.

Wenn ich nun nach diesen Überlegungen an den Menschen denke, der mich verletzt hat – wie sehen meine Gefühle ihm gegenüber aus?
Sind da wirklich nur Wut und Enttäuschung?
Fühlt es sich richtig an, diesem Menschen die Vergebung zu verweigern, ihn zu hassen?

Ich möchte jeden von euch ermutigen: wenn es in deinem Leben einen Menschen gibt, der dir etwas angetan hat – vielleicht ist es jemand, der dich im Stich gelassen hat, der dich gedemütigt, bestohlen oder dich belogen hat – wenn du an diesen Menschen denkst und du spürst ein Bedauern, möchtest die Zeit wieder zurück, als ihr noch befreundet wart, dann ist das schon ein erster Schritt zur Vergebung. (Folie 3)

Wir sehen hier am Beamer zwei Freunde, die viele von euch wahrscheinlich kennen – aber das Bild ist verblasst. Es ist eine Erinnerung, an eine innige Freundschaft.
Wenn eine solche Freundschaft durch Schuld zerbrochen ist, dann tut das weh – aber wenn sich die Freunde nach dieser Zeit zurücksehnen, dann ist Heilung möglich.

Schmerz, Verletzung, Enttäuschung und Wut haben in dieser Phase weiterhin ihren Platz, sie sind noch da, sie dürfen noch da sein. Aber sie sind nicht die einzigen Gefühle gegenüber dem Bruder / der Schwester und das gibt Hoffnung.

Wichtig ist: Vergebung braucht Zeit. (Folie 4)
Manchmal dauert es Jahre, bis die Sehnsucht nach Versöhnung so groß ist, dass sie die Wut überwindet.
Aber dranzubleiben lohnt sich.
Gott sieht diese Bemühung. Er liebt, bestärkt und begleitet jeden einzelnen Schritt zur Vergebung – auch wenn dieser Schritt noch so klein ist, Gott gibt Seinen Segen dazu.
Wie die Schritte auf diesem Weg konkret aussehen können, ist sehr individuell. Hier kann und darf jeder seinen eigenen Weg der Aufarbeitung finden.

Aufarbeitung bedeutet in diesem Fall: das was geschehen ist, wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Sich selbst einzugestehen: Ich bin durch einen anderen Menschen verletzt worden, er hat mich enttäuscht und mir Unrecht getan.
Die Verletzung und die Schuld sind Tatsachen, die durch Verdeckung und Verleugnung ein gefährliches Eigenleben entwickeln können.
Es gilt, das was geschehen ist, im Licht der göttlichen Wahrheit zu betrachten.
Denn auch Gott benennt Schuld ganz klar und wischt sie nicht einfach beiseite.
Jesus selbst spricht in Johannes 4,4-26 die Sünden der Frau am Brunnen deutlich an und in Johannes 8,11 ermahnt Er die Ehebrecherin: „Aber tue von jetzt an kein Unrecht mehr.“
Und wenn Gott die Sünde nicht ernst nehmen würde, dann hätte Er nicht am Kreuz so sehr für uns gelitten. Eben dieses Leiden zeigt uns, dass Sünde und Schuld etwas sind, was Gott persönlich schmerzt und wo Er selbst mit uns leidet und weint.

So sollen auch wir die Schuld, die uns angetan wurde, nicht leichtfertig wegschieben – damit tun wir uns und dem, der schuldig geworden ist, nichts Gutes. Wenn man eine Verletzung vorschnell zudeckt, dann kann sie nicht heilen, sondern wird sich entzünden und schlimmer werden.
Aber - wir sollen uns auch nicht in die Schuld verbeißen, sondern wir dürfen mit Gottes Hilfe nach dem Vorbild Jesu Christi auf die Vergebung hinarbeiten.

Und um dieses Gleichgewicht gut halten zu können, brauchen wir die Unterstützung und Begleitung von anderen Menschen.
Wenn wir alleine auf diesem Weg gehen, dann driften wir zu leicht in die eine oder andere Richtung ab.
So dürfen wir unsere Brüder und Schwestern im Herrn bitten, uns in einem solchen Prozess durch Gespräch und Gebet zu begleiten.

Ich möchte euch drei konkrete Erfahrungen aus meinem Prozess der Aufarbeitung weitergeben:
Erstens: In der Frage, wem ich mich anvertraue, wen ich als meinen Begleiter wähle, ist es wichtig, dass dieser Mensch zu dem der mich verletzt hat, in einer gewissen Distanz steht. Sonst könnte es leicht zu einem Loyalitätskonflikt kommen.
Zweitens: Für die Methoden der Aufarbeitung von Verletzungen und Wut gibt es in der Psychotherapie viel Erfahrung. Es tut gut, diese zu nutzen und sie mit Gebet und Bibel zu verknüpfen. Manche Dinge können besser mit einem Therapeuten besprochen werden – andere mit einem Seelsorger.
Und drittens – wie schon vorher gesagt – alles braucht seine Zeit.
Gott handelt manchmal überraschend schnell, aber wenn Er sich – aus unserer Sicht - Zeit lässt, dann gibt Er uns damit genau die Zeit, die wir brauchen.

Gehen wir den Weg zur Vergebung nun in Gedanken weiter:
Am Ende der Aufarbeitung liegt die Schuld klar und deutlich vor uns. Wir haben alles aufgeschrieben, gezeichnet, in einem Lied festgehalten, in Stein gemeißelt oder aus Holz geschnitzt.
Wir können benennen, was der andere getan hat und was dadurch geschehen ist.
Nun sind wir persönlich gefordert, uns ehrlich einzugestehen, was mit dieser Schuld geschehen soll.

Es kann sein, dass ich nun für mich erkenne, dass ich diese Schuld tatsächlich nicht vergeben kann.
Es ist mir nicht möglich, sie loszulassen – aus Angst vor der Konfrontation; weil das Vertrauen komplett zerstört ist; oder aus einem ganz anderen Grund.
Dann lege ich die Schuld wieder an ihren Platz – im Bewusstsein aller Konsequenzen.
An dieser Stelle werde ich immer angreifbar für die Dunkelheit sein, Verletzung und Schmerz werden mich weiter begleiten.

Vielleicht merke ich aber auch, dass ich die Schuld gerne vergeben möchte, aber noch nicht vergeben kann, dass ich noch etwas brauche, bis ich soweit bin. Zeit, Gespräche, Gebete…
Dann lege ich die Schuld vorerst an ihren Platz zurück und gehe den nächsten Schritt in Richtung Vergebung.

Oder ich sehe die Schuld, nehme meine Verletzungen wahr und werde von so großer Sehnsucht ergriffen, dass ich aus tiefstem Herzen all das loswerden und vergeben möchte.
In diesem Moment sind zwei Dinge wichtig: erstens: diese Entscheidung Gott gegenüber auszusprechen – „Ja Herr, ich will vergeben, so wie Du mir vergeben hast!“ - damit nehme ich dieses großartige Geschenk an; …und zweitens: innezuhalten und mich zu fragen: wie kann ich die Vergebung erfahrbar machen?

Denn einem geliebten Menschen etwas zu vergeben, was einen so tief verletzt hat, braucht Kraft und ein Zeichen, in dem die Vergebung sichtbar und greifbar wird. (Folie 5)
So ist es gut, vor diesem letzten Schritt genau zu überlegen, wie man ganz persönlich und individuell die Schuld an Gott abgeben und dem Bruder, der Schwester die Vergebung zusprechen kann.

Ob du die Schuld verbrennst, sie ins Wasser wirfst, dem Wind übergibst oder zerreißt – ob du deinem Bruder, deiner Schwester die Hand reichst, ihr euch umarmt oder du die Vergebung schriftlich festhältst… Jeder kann und darf hier seine eigene Form finden.

Ich möchte euch ans Herz legen: wagt es, die Vergebung mit allen Sinnen und in Gemeinschaft zu erfahren! Es lohnt sich!
In einer bewussten Zeichenhandlung können wir uns ganz für Gott öffnen, wir können Ihm Zeit und Raum geben, an uns zu wirken und uns frei zu machen.
Und etwas, was wir wirklich mit unseren Sinnen be-griffen haben, was wir gefühlt, geschmeckt und getan haben, prägt sich auch besser im Gedächtnis ein.

Das ist wichtig, denn es wird Zeiten geben, in denen die Verletzung sich vielleicht wieder meldet und die alten Gefühle spürbar werden.
Dann dürfen wir an das sichtbare Zeichen zurückdenken, das wir für die Vergebung gesetzt haben. Und wir dürfen die Menschen, die uns begleitet haben, als Zeugen befragen.

Dieser Moment kann zu einem Anker werden. Er ist dann ein Meilenstein im Glaubensleben, wo Gott wirkt und mit Seinem Segen deutlich spürbar ist.
Denn Gott freut sich über einen Menschen, der bewusst den schweren Weg der Vergebung gegangen ist und so nach Jesu Vorbild handelt. Und mit dieser Freude will Gott uns ganz erfüllen!

In der Zeichenhandlung, die ich persönlich in meinem Vergebungsprozess gesetzt habe, hat Gott mich mit Seiner Macht total überrascht.
Diejenigen, die dabei waren, können bezeugen, dass Gottes Geist an diesem Abend spürbar war und ich selbst kann euch versichern, dass Gott mich wirklich und vollständig von dem Schmerz und von der Verbitterung befreit hat, die ich über Jahrzehnte in mir getragen habe.
Ich kann mit den Menschen, die mich verletzt haben, jetzt wieder ehrlich lachen!

Womit wir auch schon bei der Frage sind, was nach dem Vergebungsprozess geschieht.
Was ist, nachdem ich dieses Zeichen gesetzt habe, wenn ich meinem Bruder, meiner Schwester wirklich und wirksam vergeben habe?

Nun, dann kommt Vers 12 (Folie 6)
Ihr Kinder, das gebe ich euch schriftlich:
Eure Schuld ist vergeben durch die Macht seines Namens.“

Von diesem Vers sind wir ausgegangen, er ist der Anfang der Vergebung.
Weil Gott uns immer wieder neu vergibt, können auch wir unserem Bruder, unserer Schwester vergeben!

Und wenn wir unserem Nächsten vergeben haben, dann machen wir uns die Vergebung zu eigen. Wir können sie unserem Nächsten nun aus ganzem Herzen zusprechen!
Da geschieht echte Heilung!

In den Versen 13-17 (Folie 7) wird nochmal bestärkt und ausgelegt, was die Vergebung, die wir erfahren und zusprechen dürfen, bedeutet.
Ich kann heute nicht auf jeden einzelnen dieser Verse eingehen, aber ich lade euch ein, sie selbst zu entdecken.

Einige Stellen möchte ich kurz herausgreifen:
In diesen Versen lesen wir immer wieder vom „Erkennen“ – „ihr habt erkannt“
Wer Vergebung wagt, der sieht Gott nicht nur von Ferne – er erkennt Ihn.
Gottes Wesen wird ein Stück weit erfahrbar. Und auf dem Weg der Vergebung dürfen wir deutlich erleben, dass Gott uns zu jeder Zeit nahe ist.
Am Ende von Vers 14 heißt es dann:
„Ihr seid stark. Gottes Wort wirkt in euch.“
Paulus sagt dazu: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.“ (Phil 4,13)
Jesus Christus als lebendiges Wort Gottes macht uns im Vergebungsprozess stark. Er selbst bewirkt in uns, dass wir auch einem Menschen, der uns tief verletzt hat, vergeben können.
Auf dem ganzen Weg zur Vergebung, ist Christus in uns ganz lebendig und wirkt in uns. Besonders in dem Moment, in dem wir die Schuld tatsächlich an Gott abgeben.

Das ist eine Ermutigung an uns alle: egal wie verletzt und wütend du dich fühlst und wie schwer dir der Weg zur Vergebung fällt – durch die Kraft Jesu Christi ist es möglich, diesen Weg zu gehen!

Zum Schluss Vers 17 (Folie 8):
Die Welt und ihre Gier vergehen.
Aber wer tut, was Gott will, wird in Ewigkeit leben.“

Jeder, der sich voll und ganz auf die Vergebung einlässt, der die Vergebung annimmt, die Gott uns zuspricht und der dieses Geschenk weitergibt, der handelt nach Gottes Wort und hat Anteil am ewigen Leben.
Er wird ganz heil werden und der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
Dieses Versprechen gilt uns allen und wird uns zuteil durch Jesus Christus, unseren Herrn.

AMEN