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Warum bin ich Christ?

Es gab in meinem Leben viele schwierige, schwere und dunkle Ereignisse und Zeiten.
In vielen davon bin ich Menschen begegnet, die zu Jesus Christus gehören und das hat mir oft geholfen – aber immer nur phasenweise.
Dann habe ich nach dem Vorbild und in Gemeinschaft mit diesen Menschen begonnen, mich auch selbst konzentriert mit Jesus Christus auseinanderzusetzen: durch die Bibel; mit Gebet und Liedern; in Gemeinschaft und in der Stille, in der Einsamkeit.
Und schließlich habe ich die Entscheidung getroffen, mich ernsthaft auf Seine Nachfolge einzulassen.

Das bedeutet für mich, dass ich versuche, die folgenden Dinge zu verinnerlichen und umzusetzen: die Bibel als Gottes inspiriertes Wort und als Basis und Richtschnur für mein Leben anzunehmen; die Beziehung zu Gott noch intensiver zu pflegen als die Beziehungen zu anderen Menschen; und jeden einzelnen Menschen als Gottes geliebtes Kind zu sehen, das Ihm wichtig ist.

Mit dieser Entscheidung – mit der Nachfolge Jesu Christi – hat es begonnen, dass ich Schritt für Schritt immer mehr erlebe, wie ich mich verändere, wie mein Leben sich verändert, und auch das Leben der Menschen in meiner Umgebung.
Manche Dinge sind schwieriger geworden, andere gleich geblieben; aber ganz vieles ist jetzt viel besser (=schöner, interessanter, voll Freude, stärker, stabiler, voller neuer Möglichkeiten und Hoffnung, heller, strahlender…) und das gibt mir Kraft, auch mit den schwierigen Dingen besser zurechtzukommen.
Und einiges ist so überraschend neu geworden, dass ich einfach nur staunen kann!

Deshalb bin ich Christ: weil ich erkannt habe, dass Gott mich in meinem Leben immer wieder gerufen hat; weil ich mich entschlossen habe, diesem Ruf zu folgen und damit Jesus Christus nachzufolgen; und weil diese Entscheidung mich und mein Leben so verändert hat, dass ich es als positive Bestätigung Gottes wahrnehme – also dass Er mir sagt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Wenn ich persönlich mein Leben betrachte, kann ich das Wirken Gottes darin nicht leugnen.
Ich könnte es höchstens mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nehmen und weitermachen, wie zuvor – aber das entspricht mir nicht.
Wenn mich jemand ruft, dann antworte ich.
Und wenn mir jemand helfen will, mich ermutigt und anleitet, meine Begabungen einzusetzen, zu wachsen und Gutes zu tun - und ich erkenne, dass er es gut mit mir meint - dann versuche ich, seinem Rat, so gut ich kann zu folgen.
Deshalb bin ich Christ.