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Psalm III

Vater
Herr
Gott
Du hast meine Träume eiskalt gestoppt
meine Vorstellung von der Zukunft zu Boden geworfen
mich Dir ganz ausgeliefert
die Gefahr liegt nicht in der unsicheren Zukunft
denn in Deiner Hand ist sie sicher
die Angst ist es
die mich von Dir entfremden will
der Wunsch nach Sicherheit ist trügerisch
durch ihn überlasse ich mich dem Zweifel
die Liebe
ist eine Falle
wenn sie mich an Menschenwerk bindet
immer wieder weiche ich von Deinem Weg ab
und verirre mich in meinen Träumen
ich vergesse Deine liebende Hand
und möchte in die Arme von Menschen flüchten
mich dort bergen
obwohl ich nur in Dir wirklich geborgen bin
Herr
reiche mir Deine Hand
geh neben mir
und lass mich in Deinen Arm stolpern
wenn ich in Gefahr bin von Deinem Weg abzuweichen
Du bist Herr über mich
ich bekenne
Du bist mein Gott
Bitte verzeih mir
wenn ich Deine Weisung ignoriere
Danke
dass Du Dich immer wieder neu
mir zuwendest
und mich nicht fallen lässt
Danke
dass Du mich in meiner Schwachheit annimmst
und trotz allem unendlich liebst
AMEN