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Das Ende der kalten Tage

Spiegel zu „Der Anfang kühlerer Tage“ von Günther Eich

Durch Tore muss der Winter nun entschweben
wir sind von Fluss und Blüten eingehüllt
was eben Kälte war und grau, wird Leben
und reißt uns hoch, mit wilder Freud‘ erfüllt.

Sonnenduft weckt Lachen auf, im jungen Stiere
und in der Kinder leichtem Spiel.
Uns überkommen Wald und Gras und Tiere,
vergessne Wege weisen neu zum Ziel.

Uns trifft das Licht, wir werden so getragen
dass alles möglich ist und voll Vision.
Wo strömt es hin? Wenn wir die Reise wagen
was wird dann Wirklichkeit, was Leid, was Lohn?