der Krake

im Dunkel
wildgewachsen
im Sumpf
grausam und kalt
des Kraken dunkle Seele
versteinert
ruchlos
alt

sein Arm
genussvoll schlängelnd
sein Auge
voller Gier
singend
lockend
schmeichelnd
streckt er sich aus
nach mir

bis plötzlich
fährt dazwischen
das reine Schwert
das Licht
des Kraken Arm zerschmetternd
sein Singen jäh erlischt

doch haben seine Fänge
sein kaltes schwarzes Gift
mich Elende gezeichnet
und er vergisst mich nicht